Historický ústav akademie věd České republiky, v. v. i.

ČESKÝ ČASOPIS HISTORICKÝ
THE CZECH HISTORICAL REVIEW


ISSN 0862-6111

ročník 112/2014
č. 1/2014

s. 1-192


OBSAH / CONTENTS


STUDIE / STUDIES

PEŠEK Jiří
Jak psát dějiny moderních univerzit? Polemika nad IV. dílem Dějin univerzit v Evropě
(How to Write the History of Modern Universities? A Debate on Volume IV of A History of the University in Europe)

s. 7-39

Der vierte Band der großen internationalen Synthese der Geschichte der Universitäten in Europa bietet dem Publikum nicht nur eine bis zum Jahre 2000 geführte, breit angelegte Übersicht über die Entwicklung der Universitäten bzw. der hohen oder tertiären Schulen im Europa der Nachkriegszeit, sondern wirft auch eine Fülle von offenen Fragen auf. Der Verfasser des vorliegenden Aufsatzes hat seinen Beitrag in zwei Teile gegliedert: In der ersten Hälfte setzt er sich mit den konzeptionellen Schwächen und mit den Sachfehlern des großen Werkes auseinander. In der zweiten Hälfte diskutiert er sodann die Ausgangsbedingungen, vor allem aber mögliche methodische Zugriffe und Fragestellungen für eine künftige Synthese der Entwicklung der Universitätslandschaft im Nachkriegseuropa, die wissenschaftliche Standards respektiert und die große Tradition der Historiographie der Universitäten ausreichend zur Kenntnis nimmt.
Die Kritikpunkte des Verfassers betreffen folgende Bereiche:
1) Die vorliegende Synthese ist weniger das Ergebnis einer kritischen, quellengestütz ten Forschung als vielmehr ein politisches Argument in der Debatte der 1980er und 1990er Jahre über die weitere Entwicklungsrichtung des europäischen tertiären Bildungswesens. Die wichtigsten Modernisierungsschritte, die „Magna Charta Universitatum“ (18. 9. 1988), die „Joint declaration on harmonization of the architecture of the European higher education system” (25. 5. 1998) und die „Joint Declaration of the Europeam Ministers of Education“ (19. 6. 1999), also die Produkte der gesamteuropäischen akademischen Gipfeltreffen von Bologna und Paris, finden dabei mit keinem Wort Erwähnung.
2) Die Autoren verzerren die Optik auf das Thema in mindestens zweifacher Hinsicht: zum einen durch die Einbeziehung bzw. Thematisierung aller tertiären Bildungsanstalten – und damit nicht nur der Universitäten als der spezifischen, „traditionell elitären“, wissenschaftsorientierten höchsten Stufe der Bildung. Zum anderen gerät (mit Hinweis auf die vermeintliche US-amerikanische Lage und das Kriterium der suggerierten ökonomischen Ergiebigkeit) gezielt ein beträchtlicher, wenn nicht sogar der größte Teil der Universitätsproblematik aus dem Blick, wenn die Herausgeber des Bandes a priori behaupten, dass die Geisteswissenschaften und die Theologie in der Nachkriegszeit ihre traditionelle Relevanz verloren hätten und deswegen in der Synthese nicht behandelt würden! Dabei wird verschwiegen, dass die so eliminierten Fächer weiterhin die Mehrheit aller Universitäts-Studenten und -Dozenten ausweisen und dass sie weiterhin eine sich zwar wandelnde, aber dennoch enorm wichtige Rolle in den Universitäten wie auch in der Gesellschaft spielen.
3) Das Autorenteam, dass sich überwiegend nicht aus Historikern, sondern aus Universitätsund Wissenschaftsmanagern oder Naturforschern zusammensetzt, respektiert weder die bestehenden Ergebnisse der historischen Forschung noch die zur Verfügung stehenden (z. B. statistischen) Informationen, sondern konstruiert die Schilderung vielmehr – willkürlich und mit vielen Sachfehlern – à la thèse bzw. gemäß der eigenen Erinnerungen und Vorstellungen. Dabei werden ganze Themenbereiche völlig außer Acht gelassen, wie zum Beispiel die Geschlechterfrage bzw. die Stellung der Frauen innerhalb der Studierenden- und Dozentenschaft.
Der Autor präsentiert dann in der zweiten Hälfte des Beitrags einige Ideen, wie eine Geschichte der europäischen Universitäten nach dem Zweiten Weltkrieg aussehen könnte. Vor llem betrachtet er die Universitäten weiterhin als die höchste Form der intellektuellen Ausbildung der späteren gesellschaftlichen Eliten sowie gleichzeitig als eines der wichtigsten wissenschaftlichen und intellektuellen Arbeitsmilieus. Mit einem unvergleichbar breiten Horizont werden auf Basis der akademischen Freiheit an den Universitäten Fragen zu speziellen wie auch komplexeren allgemeinen Problemen der menschlichen Gesellschaft und Zivilisation bzw. ihrer natürlichen Basis und Umwelt gestellt, untersucht und argumentativ diskutiert.
Der Verfasser sieht keinen anderen Weg, als dieses Forschungsfeld über thematisch wie methodisch breit angelegte, kritisch-analytische und vor allem komparative Quellenstudien zu den teils sehr heterogenen europäischen akademischen Gemeinden, ihren Protagonisten, ihrer „schulischen“ Tätigkeit, wissenschaftlichen Aktivität und Kommunikation der Forschungsergebnisse usf. zu erschließen. Zugleich dürfen jedoch ihre Position in den jeweiligen nationalen Gesellschaften, ihr Einfluss auf diese wie auch der Prozess der schrittweisen gesamteuropäischen Annäherung der akademischen Milieus nicht aus dem Blick der Forschung geraten. Hierzu sollte auch der weite Bereich der Publizistik zur Universitätsproblematik untersucht und ausgewertet werden, um die Verankerung der Hochschulen in der Gesellschaft sowie die Wechselwirkung mit dieser zu entschlüsseln.
Das skizzierte Programm ist umfangreich und anspruchsvoll, nur wenig Vorarbeit wurde bisher auf dem Wege zu einer sinnvollen Geschichte der europäischen Nachkriegsuniversitäten geleistet. Insofern teilt der Autor dieser Studie die in der Diskussion um diesen Band bereits von anderer Seite geäußerte kritische Feststellung, dass die Zeit für eine relevante Synthese dieser Problematik noch weit vor uns liegt.

Abstrakt:
Čtvrtý svazek syntézy „A history of the University in Europe. Universities since 1945“ nabízí nejen široce založený přehled vývoje poválečného vysokého školství, ale i řadu otevřených otázek o problematice samé i o způsobech, možnostech a cílech historiografie moderních univerzit obecně. Autor kriticky probírá hlavní okruhy závažných věcných chyb a manipulací, typických pro toto prestižní, ovšem spíše politické než dějepisné dílo. V druhé části příspěvku pak formuluje premisy pro kritický, o prameny opřený komparativní výzkum poválečných univerzit jako unikátní a nejvyšší, vědecky zaměřené formy vysokoškolské přípravy elit v pomalu, ale přece akademicky srůstající Evropě. Vysvětluje, že univerzity nejsou jen tržně uplatnitelnými vysokými školami a producenty snadno aplikovatelných výstupů výzkumu, nýbrž také intelektuálním prostředím s významnými vazbami a rolemi pro celou společnost.

The fourth volume of the synthetic work „A history of the University in Europe. Universities since 1945“ presents not merely a comprehensive overview of the development of post-war higher education but it also leaves us with a number of unanswered questions on the topic itself, as well as the means, possibilities and aims of the historiography of modern universities in general. The author critically interprets the main areas in which profound factual errors and manipulations typical for this prestigious, yet politi cal rather than historical work, occur. In part two of his contribution, the author formulates fundamental premises for critical, although primary resource based, comparative research of postwar universities as a uni que, supreme and scientifically oriented form of higher educational prepara tion of the elites in a slowly, but nonetheless academically merging Europe. He explains that universities are not merely market-oriented institutions of higher learning and producers of easily applied outcomes of research but also intellectual environments with important links and roles for society as a whole.
Key words: history of universities, historiography of education, Europe, the postwar period, academic elites, scientific communication


ŽUPANIČ Jan
Formování židovské šlechty ve středoevropské perspektivě
(The Formation of Jewish Nobility from a Central European Perspective)
s. 40-69

The aim of this study is to outline the summary development of Jewish nobility (persons of the Jewish faith or origin) in the Hapsburg Monarchy, yet focusing primarily upon contemporary specifics in terms of the elevation into the nobility of persons who professed this faith. With regard to the complexity of the whole question, very complex internal relations within the Jewish community have not been considered nor were the issues of the acceptance or non­acceptance both of nobilitations and the nobility as an institution by Jewish elites.
The institution of the nobility originally reserved for Christians only (including converts to Christianity, of course) became fundamentally transformed in the Enlightenment period in connection with a new understanding of the nature and formation of the state and society when the sovereign started to grant aristocratic titles to the members of the Jewish community, also. It represented the unmistakable onset of Jewish emancipation, the floodgates of which opened fully after the abolition of old restrictions between 1848–1849 and especially after the adoption of the liberal December Constitution of 1867. The removal of barriers in respect of non­Christian inhabitants of the Monarchy was naturally not merely restricted to the Jews, yet it was they who constituted the only larger non­Christian minority in Austro­Hungary for a long time. However, it is necessary to emphasize that it did not form a special group amongst the Austrian nobility from a legal point of view. Like other newly ennobled families, their members were also awarded their titles in recognition of their service to the Monarchy and the public good and like other newly ennobled persons (with rare exceptions) they did not have any family or social links to the aristocracy. This was true even though their members had played very important roles in politics, the military and culture, in addition to the economy of the country, from at least the middle of the 19th century.
The nobilitations of unbaptised Austrian Jews were connected with the changes which the Hapsburg Monarchy experienced in the second half of the 18th century. The first aristocratic titles were granted to Jews by Joseph II (Israel Hönig von Hönigsberg) and Leopold II (Joachim von Popper). This event represented a fundamental milestone in the further development of the Austrian nobility. The recognition of services provided to the state gained the upper hand over the allegiance to Christian (primarily Catholic) faith. The Monarch came to award aristocratic titles the more often the more he needed their support. This became evident both during the reign of Franz II (I), the first half of which was marked by expensive wars with France, and in more modern times.
Whereas the nobilitations of Jews were rare in the Danube Monarchy in the second half of the 18th century, they were much more common from the beginning of the 19th century onwards. The exact number of ennoblements is not known but it is said that around 450 (perhaps 444) nobilitations of Jews, or converts from Judaism, took place in the western part of the Empire pri­or to 1918; a further 350 families were awarded aristocratic titles in Hungary. It approximately corresponded to the ratio of Jews in the Empire (roughly 4.5 per cent of the entire population). From a titular point of view in Austria, or in the hereditary Czech Lands and in the Austrian Lands, the ennoblement to the lower ranks of the nobility obviously predominated, comprising more than 85 per cent of those who were elevated. The elevation to the higher ranks was logically rarer. For example the ratio between the lower nobility and the newly created noblemen was 1 : 15 and this number can also be applied to Jews: thus, 65 barons out of 444 “Jewish“ nobilita­tions in the western part of the Monarchy (later known as Cisleithania).
However, the granting of noble status to members of the Jewish community brought about problems of a legal nature. In the Czech Lands, noblemen above the rank of knight were entitled to ask to be admitted to membership of the Estates, although it never actually happened. However, the fact that some Jewish nobles tended to invest their money in the purchase of large landed estates in uncertain times proved to be a much larger problem. They, thus, became overlords of Christian subjects and often exercised ecclesiastical and educational patronage. Because of that they became embroiled in bitter disputes with, especially, other (Catholic) nobility in the individual Lands, and the Catholic Church as well. For this reason we can only observe Jewish landowners­noblemen after the change of conditions connected to the events of 1848–1849.
The liberal attitude of the Austro­Hungarian Monarchy towards the awarding of aristocra­tic titles to Jews and Jewish converts is in sharp contrast to events in the Kingdom of Prussia. Although both countries were part of the Holy Roman Empire and later of the German Confederation, we can discover significant differences between them, among others also in relation to inhabitants professing a different faith and to the awarding of aristocratic titles, also. Whereas in Austria at the turn of the 19th century Jewish nobilitations took place without any greater obstacles, Prussia’s attitude towards her Israelite subjects was rather reserved – even though the share of inhabitants professing this faith was four times smaller than in Austria. For example, during the reign of Wilhelm II only one Prussian citizen of the Jewish persuasion was ennobled: in 1903 a banker, Maximilian Benedikt Hayum Goldschmidt (1843–1940).
It is interesting that Prussia’s reserved attitude towards the awarding of aristocratic titles and in particular its negative attitude towards Jews and Jewish converts in this matter seems to have had the same consequences in general as a large number of nobilitations in Austria in the second half of the 19th century: considerable numbers of the contemporary populations of both countries progressively adopted a negative attitude towards both the awarding of titles and the institution of the nobility as such. The boycott of the nobility on the part of the intellectuals was significantly pronounced. The very institution itself was criticised and a subject of irony not merely by the celebrities of the cultural and social life (Karl Kraus, Franz Kafka and others), but also by the most influential personalities of the political and economic elite of the Monarchy (Rudolf Sieghart, Karl Wittgenstein et al.). Primarily, many inhabitants of the Monarchy saw the nobility as a relic of feudalism for which there was no place in a modern liberal­democratic society. All these were reasons why (at least in Czechoslovakia and Austria) this institution was abolished soon after the collapse of the Monarchy in the autumn of 1918.

Abstrakt:
Cílem studie je nástin souhrnného vývoje židovské nobility (osob židovského vyznání, tak původu) v podunajské monarchii, ale zejména na zdejší specifika ve věci jejich nobilitací. Shrnuje vývoj udílení šlechtických titulů těmto osobám, pokouší se charakterizovat hlavní milníky nobilitací a srovnává nobilitační politiku panovníků podunajské monarchie a pruských králů vůči jednotlivcům židovské víry a původu.

The aim of this study is to outline the summary development of Jewish nobility (persons of the Jewish faith or origin) in the Hapsburg Monarchy, yet focusing primarily upon contemporary specifics in terms of their nobilitations. It summarizes the development of awarding aristocratic titles to these persons and attempts to characterize the main milestones of nobilitations and compares the nobilitation policy of the rulers of the Danube Monarchy and the Kingdom of Prussia towards individuals of the Jewish faith and origin.
Key words: Nobility, Jews, Austria­Hungary, Prussia, nobilitation


LACH Jiří
Tony Judt a jeho přístupy k soudobým dějinám
(Tony Judt and his Approaches to Contemporary History)

s. 70-84

Tony Judt (1948–2010) belonged in the first decade of the 21st century among the world’s most famous historians. This Englishman with Jewish roots became known in the USA at the latest in 2003 due to the controversy about Israel and American foreign policy in the Near East. Judt gained global respect two years later by the release of his voluminous synthesis of the Old Continent (Postwar: A History of Europe Since 1945, first published 2005) and a series of autobiographical essays and interviews shortly before his premature death (Memory Chalet, Ill Fares The Land, Thinking the Twentieth Century).
After his studies at Cambridge and volunteer work in Israel kibbutzes Judt combined his scientific beginnings in the 1970s with the topic of the French left. Gradually he investigated the theme in its complexity, which culminated in a comprehensive description in 1986 (Marxism and the French Left: Studies on Labour and Politics in France, 1830–1981).
Judt considered himself primarily a public intellectual. First, since the late 1980s he was interested in the influential intellectuals of the 20th century (Camus, Sartre, Aron). Second, he actively commented on burning issues of the time. The fiercest controversy was aroused by his opinions about Israel and U. S. policy in this area. He was very critically commenting on the survival of Zionism. Moreover, Judt even questioned the Israel’s current form. In this context, he repeatedly touched the issue of Antisemitism and the instrumentalization of the Holocaust in the current public and professional discourse. One of Judt’s prime colleagues, Jan T. Gross, was a controversial historian of Antisemitism.
Judt proved to be a major organizer, supporting young and talented historians, as well as interdisciplinary and comparative dialogue. The epitome of this approach is the Remarque Institute at New York University in the 1990s. Thanks to that Tony Judt acquired an excellent insight into the contemporary European history, exploited in his Postwar work. Voluminous history of postwar Europe excels in the balance of geographic interest (a detailed discussion of Central and Eastern Europe, which does not stand in the shadow of the eastern part of the continent) and the ability to rehabilitate political history, which he skilfully combines with economic, social and cultural development lines. It is the political history which represented in Judt’s work the central axis of interpretation by which he was getting to the present, commenting on current U. S. and European policy.

Abstrakt:
The present paper deals with main issues concerning the historical work of Tony Judt (1948–2010) who devoted his entire life to the contemporary history. In the first stage of his scientific career it was the French left but later he studied issues from broader perspective, which culminated in a comprehensive book Postwar: A History of Europe Since 1945. Throughout all his work he sought an update of history and did not even fear to comment current world politics (for example controversy to Israel). Judt was also interested in the profiles of intellectuals and phenomena such as crisis of the welfare state or the Holocaust.
Key words: Tony Judt (1948–2010), contemporary history, historiography, his­ tory of updates


OBZORY LITERATURY / REVIEW ARTICLES AND REVIEWS

Přehledy bádání

LOHMANN Nina
Směřování německého a mezinárodního výzkumu nacistického okupačního panství. Pohled na literaturu posledního dvacetiletí
(Trends in German and international research of the Nazi occupation regime in Europe. A review of the literature of the last two decades)
s. 85-108

This article gives a short overview of recent trends in German and international historiography on the German occupation régime in several European countries, mainly France and Poland. Based on bibliographical research, which for a number of reasons proved to be problematic in itself, and a thematic focus aside from the classical political and military history the authors shows that since the end of the Cold War traditional perspectives have slowly but steadily been abandoned and, thus, former taboos tackled, leading to somewhat parallel research trends in different parts of Europe. In this regard, research on the so-called Protectorate of Bohemia and Moravia seems to lag behind.
Key words: historiography, historical bibliographies, World War II, Nazi occupation, holocaust, historical taboos


Recenze

PEŠEK Jiří – FILIPOVÁ Lucie a kol., Věda a politika. Německé společenskovědní ústavy v zahraničí (1880–2010)
(Petra Baštová) s. 109

ISENMANN Eberhard, Die deutsche Stadt im Mittelalter 1150–1550. Stadtgestalt, Recht, Verfassung, Stadtregiment, Kirche, Gesellschaft, Wirtschaft
(Ivan Hlaváček) s. 112

KŘÍŽOVÁ Markéta, Otroctví v Novém světě od 15. do 19. století
(Jaroslav Pánek) s. 115

ASCH Ronald G. – BŮŽEK Václav – TRUGENBERGER Volker (Hg.), Adel in Südwestdeutschland und Böhmen 1450–1850
(Jiří Hrbek) s. 119

DIBELKA Jaroslav, Obranné strategie mužů a žen obviněných ze smilstva a cizoložství. Panství Třeboň na přelomu 17. a 18. století
(Jan Horský) s. 123

ADELSGRUBER Paulus – COHEN Laurie – KUZMANY Börries, Getrennt und doch verbunden. Grenzstädte zwischen Österreich und Russland 1772–1918
(Tomasz Kargol) s. 128

TÖNSMEYER Tatjana, Adelige Moderne. Großgrundbesitz und ländliche Gesellschaft in England und Böhmen 1848–1918
(Miloš Řezník) s. 131

VELKOVÁ Alice, Schuld und Strafe. Von Frauen begangenen Morde in den böhmischen Ländern in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
(Zdeňka Stoklásková) s. 135

NOBLE Ivana – BAUEROVÁ Kateřina – NOBLE Tim – PARUSHEV Parush, Cesty pravoslavné teologie ve 20. století na Západ
(Filip Outrata) s. 138

KUČERA Rudolf, Život na příděl. Válečná každodennost a politiky dělnické třídy v českých zemích 1914–1918
(Ivo Rejchrt) s. 141

REINKOWSKI Maurus – THUM Gregor (edd.), Helpless Imperialists: Imperial Failure, Fear and Radicalization
(Jan Bečka) s. 143

KUBÁTOVÁ Hana, Nepokradeš! Nálady a postoje slovenské společnosti k židovské otázce, 1938–1945
(Michala Lônčíková) s. 146

HIML Pavel – SEIDL Jan – SCHINDLER Franz (edd.), „Miluji tvory svého pohlaví.“ Homosexualita v dějinách a společnosti českých zemí
(Jaroslav Dibelka) s. 149

Zprávy o literatuře
s. 153


Z VĚDECKÉHO ŽIVOTA / CHRONICLE

Nekrology
Eva Procházková (6. 2. 1950 – 4. 11. 2013)
(Jaroslav Pánek)
s. 169

Knihy došlé redakci
s. 171

Výtahy z českých časopisů a sborníků
s. 171

Zasláno redakci
Data v Českém sociálněvědním datovém archivu
(Marie Dlouhá)
s. 184